Systemische Projekte
Der Projektaufruf «Systemische Projekte» 2026 ist vom 15. Juli bis zum 19. Oktober 2026 geöffnet!
Reichen Sie Ihren Projektantrag jetzt ein.
Um Sie bei der Einreichung Ihres Projekts zu unterstützen, konsultieren Sie bitte den
Leitfaden zur ProjekteinreichungProjektaufruf für systemische Projekte 2026
Die Ausschreibung für systemische Projekte zielt darauf ab, innovative kollaborative Projekte zu unterstützen, die ein hohes Potenzial für wirtschaftliche Auswirkungen und für die Nachhaltigkeit des Agrar- und Lebensmittelsektors haben.
Projektanträge können vom 15. Juli bis zum 19. Oktober 2026 eingereicht werden.
Für wen? Diese Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen richtet sich an Konsortien aus Unternehmern/-innen und akademischen Einrichtungen, die zusammenarbeiten möchten, und zwar mit einem systemischen Ansatz, d. h. durch die Einbeziehung möglichst vieler Interessengruppen, einschliesslich der Endnutzer-innen (Konsumierende, Landwirte/-innen oder andere Nutzer/-innen, die von dem vorgeschlagenen Produkt, der Technologie oder dem Konzept betroffen sind).
Welche Themenbereiche? Ihr Projekt muss in einem oder mehreren unserer Leitthemen angesiedelt sein
- Verwertung von Biomasse (Nutzung von Nebenprodukten der Lebensmittelproduktion als Rohstoffe für andere Wertschöpfungsketten, Aufwertung bestehender Wertschöpfungsketten, Schaffung neuer Wertschöpfungsketten und Verarbeitungsaktivitäten)
- Landwirtschaft & Industrie 4.0 (Umsetzung digitaler Technologien in der Landwirtschaft und der Lebensmittelindustrie)
- Konsumakteure & Innovation (Einbeziehung der Endnutzer in die Entwicklung gesunder und nachhaltiger Lösungen und Lebensmittel)
Wie? Stellen Sie Ihr Projektteam zusammen und bereiten Sie Ihr Dossier mithilfe der bereitgestellten Unterlagen vor. Sobald Ihr Projekt bereit ist, reichen Sie Ihren Antrag über unsere Online-Plattform ein, indem Sie das Einreichungsformular ausfüllen und die erforderlichen Dokumente hochladen.
Sie haben noch kein Team? Kontaktieren Sie uns, wir helfen Ihnen gerne dabei, die richtigen Partner und die richtigen Fähigkeiten zu finden!
Und danach? Ihr Antrag wird vom Projektausschuss anhand von Kriterien bewertet, die sich auf das Potenzial für systemische Innovation, wirtschaftliche Auswirkungen und Nachhaltigkeit beziehen, aber auch auf die Zusammensetzung des Teams und die vertretenen Kompetenzen.
Was sind die finanziellen Bedingungen? Die ausgewählten Projekte werden vom Kanton Freiburg finanziell unterstützt. Diese Finanzierung umfasst einerseits eine Finanzierung für die Koordination und andererseits eine Finanzierung für die Unterstützung der Aktivitäten.
- Dedizierte Finanzierung der Koordination: 100% der Stunden, die dem Projektmanagement (durch den ernannten Projektmanager) gewidmet sind, werden vom Kanton finanziert (bis zu einem Maximum von 20% der Gesamtkosten des Projekts).
- Finanzierung zur Unterstützung der Aktivitäten: Maximal 70% der Gesamtkosten des Projekts (ohne Kosten für das Projektmanagement) werden vom Kanton finanziert.
- Von den akademischen und geschäftlichen Partnern des Teams wird ein Beitrag in Höhe von 30% verlangt. Die Art dieses Beitrags ist freigestellt: Sachleistungen und/oder Bargeld.
Die vom Kanton gewährte Finanzierung beträgt maximal 150'000 CHF (ohne Beitrag der Projektpartner).
Fragen ? Besuchen Sie den FAQ-Bereich oder kontaktieren Sie uns unter: info@fribourg-agrifood.ch
Die wichtigsten Schritte des Projektaufrufs:
Nützliche Dokumente
Vorlagen für Förderanträge
Vorlagen für das Projektmanagement (nach Bewilligung der Finanzierung)
Entdecken Sie die systemischen Projekte, die von Fribourg Agri&Food unterstützt werden!
Lignin: Ein natürlicher und nachhaltiger Wirkstoff für den Pflanzenschutz
Eine natürliche Alternative zu Pflanzenschutzmitteln auf Basis von Biomasseressourcen entwickeln
FungiCycle AI
Technologie und Verwertung verbinden, um eine widerstandsfähigere Pilzbranche aufzubauen.
Alga Digest
Anbau und Nutzung von Mikroalgen optimieren, um hochwertige Inhaltsstoffe für die Lebensmittelindustrie zu entwickeln.
FibraTech
Landwirtschaft und Industrie durch eine bislang wenig genutzte lokale Ressource miteinander verbinden.
ALI-IMPACT
Konkrete Ansätze, um die Lebensmittelauswahl in Richtung gesünderer Optionen zu lenken.
Smartwaste
Fruchtnebenprodukte zu nachhaltigen und funktionellen Inhaltsstoffen aufwerten.
Valorisierung von Molke aus der Käseherstellung
Molke zu einer Energie- und Materialressource machen, für eine nachhaltigere Milchwirtschaft.
Präzisions-Algenkultivierung
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Optimierte Stickstoffdüngung
Landwirtinnen und Landwirte dabei unterstützen, ihre Stickstoffdüngung mithilfe von Daten optimal anzupassen – für eine nachhaltigere Landwirtschaft.
Elektrische Ampfergabel
Die Unkrautbekämpfung Pflanze für Pflanze mithilfe einer elektrischen und intelligenten Technologie automatisieren.
Lacto+
Das Projekt Lacto+ entwickelt eine innovative Ernährungszutat, die Milchproteine mit Antioxidantien aus Nebenprodukten kombiniert, um den Herausforderungen in den Bereichen Gesundheit und Nachhaltigkeit gerecht zu werden.