Image d'un plan de rumex dans une prairie.

Elektrische Ampfergabel

Die Unkrautbekämpfung Pflanze für Pflanze mithilfe einer elektrischen und intelligenten Technologie automatisieren.

„Die Unterstützung von Fribourg Agri&Food hat es uns ermöglicht, dieses Projekt bis zum fertigen Produkt zu entwickeln – also tatsächlich von der ersten Idee bis zum ersten marktreifen Produkt.“

Edouard Overney, Overney Technologies
  • Kontext und Herausforderungen
    Kontext

    Ampfer ist ein besonders problematisches Unkraut in Wiesen und landwirtschaftlichen Kulturen und beeinträchtigt die Erträge direkt. In vielen sensiblen Bereichen – wie im biologischen Landbau, an Feldrändern, in Grundwasserschutzzonen oder auf Flächen in Gewässernähe – ist der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln stark eingeschränkt oder sogar verboten.

    Unter diesen Bedingungen bleibt das manuelle Ausstechen häufig die einzige Möglichkeit, obwohl diese Methode zeitaufwendig, körperlich belastend und kostenintensiv ist. Diese Einschränkung erschwert eine wirksame Unkrautbekämpfung und begünstigt die dauerhafte Ausbreitung der Problempflanzen.

  • Ziele und Auswirkungen
    Ziele und Auswirkungen

    Das Projekt verfolgt das Ziel, eine automatisierte Lösung zur Unkrautbekämpfung zu entwickeln, die einzelne Unkräuter gezielt behandelt – ganz ohne den Einsatz von Herbiziden.

    Durch die Kombination von Kameratechnologie, künstlicher Intelligenz und gezielter elektrischer Behandlung kann das Gerät direkt an der Wurzel der Pflanze eingreifen. Dieser Ansatz trägt dazu bei, den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln zu reduzieren, die Effizienz der Unkrautbekämpfung zu steigern und den wachsenden Anforderungen an eine nachhaltige Landwirtschaft gerecht zu werden.

    Langfristig ebnet das Projekt den Weg für eine neue Generation landwirtschaftlicher Geräte, die präziser, autonomer und umweltfreundlicher sind.

  • Erwartete Ergebnisse
    Ergebnisse

    Im Rahmen des Projekts wurde ein funktionsfähiger Prototyp entwickelt und validiert, der Ampferpflanzen gezielt erkennen und behandeln kann.

    Auf Versuchsparzellen wurden Praxistests unter realen Bedingungen durchgeführt, wobei die Flächen vor und nach der Behandlung überwacht wurden. Die Ergebnisse zeigen eine Absterberate der Pflanzen von bis zu 96 % nach wenigen Wochen und bestätigen damit die Wirksamkeit der Lösung.

    Die Versuche ermöglichten zudem die Optimierung des elektrischen Behandlungssystems sowie die Identifizierung von Faktoren, welche die Leistung beeinflussen, wie beispielsweise die Bodenfeuchtigkeit oder die Isolierung der Komponenten.

    Die Entwicklung wird mit dem Ziel fortgesetzt, ein zuverlässiges, automatisiertes und an unterschiedliche Einsatzbedingungen anpassbares Gerät auf den Markt zu bringen.

Projektbeteiligte

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