Plasmaseed
Die Qualität von Saatgut ohne chemische Behandlung verbessern, dank Plasmatechnologie für eine nachhaltigere Landwirtschaft.
Das Projekt verfolgt einen präventiven Ansatz im Pflanzenschutz, indem es bereits auf der Ebene des Saatguts ansetzt.
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Kontext und Herausforderungen
Kontext
Der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln zur Behandlung von Saatgut hat erhebliche Auswirkungen auf die Umwelt und die Gesundheit der Böden.
Für bestimmte Kulturen wie Soja oder Senf stehen heute nur wenige oder gar keine wirksamen Lösungen zum Schutz des Saatguts zur Verfügung, was zu Ertragseinbussen führen kann.
Die Herausforderung besteht darin, eine leistungsfähige Alternative ohne den Einsatz chemischer Wirkstoffe zu entwickeln, die für unterschiedliche Saatgutarten geeignet ist.
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Ziele und Auswirkungen
Ziele und Auswirkungen
Das Projekt verfolgt das Ziel, eine Plasmatechnologie zur Behandlung von Saatgut zu entwickeln, mit der Krankheitserreger auf der Oberfläche eliminiert werden können, ohne die Keimfähigkeit der Samen zu beeinträchtigen.
Dieser Ansatz trägt dazu bei, den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln zu reduzieren, die gesundheitliche Qualität des Saatguts zu verbessern und eine nachhaltigere Landwirtschaft zu fördern.
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Erwartete Ergebnisse
Ergebnisse
Im Rahmen des Projekts wurde eine Plasma-Behandlungseinheit entwickelt und getestet, die für unterschiedliche Saatgutgrössen geeignet ist.
Die ersten Versuche lieferten vielversprechende Ergebnisse: Die Behandlung konnte verbessert werden, ohne die Keimfähigkeit der Samen zu beeinträchtigen. Damit wurde eine wichtige Grundlage für den Einsatz unter Praxisbedingungen geschaffen.
Für eine optimale Anwendung sind jedoch weitere technische Anpassungen erforderlich, um die Behandlung an die jeweiligen Saatgutarten anzupassen.