Smart Algae Cultivation
Anbau und Nutzung von Mikroalgen optimieren, um hochwertige Inhaltsstoffe für die Lebensmittelindustrie zu entwickeln.
Das Projekt kombiniert die Optimierung der Kultivierung und die Weiterverarbeitung von Mikroalgen, um ihren ernährungsphysiologischen Mehrwert zu steigern.
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Kontext und Herausforderungen
Kontext
Mikroalgen gelten aufgrund ihres hohen Gehalts an Proteinen, Aminosäuren und bioaktiven Verbindungen als vielversprechende Quelle funktioneller Inhaltsstoffe für die Ernährung.
Ihr Potenzial wird jedoch noch durch zwei zentrale Herausforderungen begrenzt: Zum einen lassen sich die Kultivierungsverfahren nur schwer auf einen industriellen Massstab optimieren, zum anderen ist die Bioverfügbarkeit der Nährstoffe eingeschränkt, insbesondere aufgrund der widerstandsfähigen Zellwand der Mikroalgen.
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Ziele und Auswirkungen
Ziele und Auswirkungen
Das Projekt verfolgt einen integrierten Ansatz, um sowohl die ernährungsphysiologische Qualität von Mikroalgen als auch deren industrielle Verwertung zu verbessern.
Im Fokus stehen innovative Kultivierungsstrategien, die den Gehalt an wertvollen Inhaltsstoffen wie β-Glucanen erhöhen sollen. Gleichzeitig werden neue Verarbeitungsverfahren entwickelt, um die Nährstoffe für den menschlichen Organismus besser verfügbar zu machen.
Langfristig trägt das Projekt zur Entwicklung nachhaltiger, hochwertiger Lebensmittelzutaten bei und unterstützt gleichzeitig den Aufbau einer regionalen Mikroalgen-Wertschöpfungskette.
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Erwartete Ergebnisse
Ergebnisse
Die Arbeiten haben gezeigt, dass spezifische Kultivierungsstrategien – insbesondere unter phosphatlimitierten Bedingungen – das Potenzial haben, die ernährungsphysiologische Zusammensetzung von Mikroalgen zu verbessern.
Parallel dazu wurden innovative Zellaufschlussverfahren getestet, um die Bioverfügbarkeit der Nährstoffe zu erhöhen. Erste Ergebnisse zeigen ein vielversprechendes Potenzial hinsichtlich der Aufnahme von Proteinen und weiteren essenziellen Inhaltsstoffen.
Das Projekt umfasst zudem die Skalierung der Produktion durch Versuche in halboffenen Kultivierungssystemen, um die industrielle Umsetzbarkeit dieser Ansätze zu validieren.