Smartwaste
Fruchtnebenprodukte zu nachhaltigen und funktionellen Inhaltsstoffen aufwerten.
Des einen Abfall wird zur Ressource des anderen: SmartWaste macht aus Fruchtrückständen hochwertige funktionelle Inhaltsstoffe.
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Kontext und Herausforderungen
Kontext
Jährlich werden in der Schweiz mehr als 20’000 Tonnen Fruchtrückstände nur unzureichend verwertet. Oft werden sie vergärt oder als Futtermittel mit geringer Wertschöpfung genutzt. Dabei enthalten diese Nebenprodukte noch fermentierbare Zucker, Ballaststoffe und wertvolle Inhaltsstoffe wie Polyphenole.
Im Kontext des Übergangs zu einem nachhaltigeren Ernährungssystem bietet ihre Verwertung ein erhebliches Potenzial, Lebensmittelverluste zu reduzieren und neue regionale Ressourcen zu erschliessen.
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Ziele und Auswirkungen
Ziele und Auswirkungen
Das Projekt SmartWaste verfolgt das Ziel, Fruchtrückstände – insbesondere Apfeltrester – mithilfe kontrollierter Fermentationsverfahren in biobasierte Inhaltsstoffe umzuwandeln.
Konkret geht es darum:
- geeignete Mikroorganismen für die verschiedenen Substrate auszuwählen,
- Flüssig- und Feststofffermentationsprozesse zu optimieren,
- funktionelle Inhaltsstoffe für den Einsatz in Lebensmitteln zu entwickeln,
- den Übergang vom Labormassstab zu einer halbindustriellen Produktion zu ermöglichen.
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Erwartete Ergebnisse
Ergebnisse
Die ersten Arbeiten ermöglichten die Entwicklung von Fermentationsprotokollen sowie die Auswahl geeigneter mikrobieller Stämme. Damit wurde die Grundlage geschaffen, Fruchtrückstände in neue funktionalisierte Rohstoffe umzuwandeln.
Darüber hinaus konnten mehrere konkrete Anwendungsbereiche identifiziert werden, darunter süsse Lebensmittelprodukte wie Riegel oder Granolas sowie fermentierte Zutaten mit einem hohen Gehalt an Proteinen und wertvollen Nährstoffen.
Langfristig wird dieser Ansatz die Herstellung biobasierter Inhaltsstoffe mit höherer Wertschöpfung ermöglichen und gleichzeitig die Umweltauswirkungen von Fruchtrückständen verringern.